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umfasst die Steuerung aller digital ausgeführten Arbeitsschritte im graphischen Gewerbe mit dem Ziel der farbgetreuen Wiedergabe einer Vorlage im Auflagendruck. Von Bedeutung sind folgende Abläufe: Erfassung der Farbdaten im Farbscanner, Farbkorrektur am Bildschirm, Digitalproof, Ausgabe über den Filmbelichter, Analogproof (falls kein digitales Farbproof vorliegt), Auflagendruck. Für die Farbsteuerung ist die Farbmessung und Kalibrierung nach gerätespezifischen Farbprofilen an allen verwendeten Geräten und Ergebnissen sowie die Transformation vom RGB- in den CMYK-Farbraum erforderlich. Grundlage hierfür bildet der Anfang der 1990er Jahre festgelegte ICC-Standard (International Color Consortium), den immer mehr Hard-und Softwareproduzenten berücksichtigen. Die zunehmende Bedeutung des digitalen Farbmanagements für die Kartographie besteht in der zu erwartenden, dem Postscript-Standard gleichkommenden Verbreitung. Damit zeichnet sich die Möglichkeit einer dem Auflagedruck nahezu entsprechenden Farbgestaltung von Karten am Bildschirm ab. |
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