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1) i.a. Winkel zwischen zwei Flächen, gemessen im Schnitt senkrecht zu ihrer Schnittkante. 2) charakteristischer Winkel, der sich aufgrund der Grenzflächenspannung an Kontakten zwischen zwei gleichen Körnern und einer anderen Phase einstellt (Abb.). Gemessen wird er in einer Ebene senkrecht zur Schnittkante der Grenzflächen zwischen den Grenzflächen, die die ungleichen Phasen trennen. Wichtig bei Schmelzbildung: Ist der dihedrale Winkel zwischen Schmelze und Nebenmineralen >60º, bilden sie isolierte Tropfen, bei Winkeln deutlich <60º können sie die Grenzflächen durchgehend benetzen und sind somit fähig, sich im Gestein zu bewegen.
dihedraler Winkel: Dargestellt ist der dihedrale Winkel an einer gemeinsamen Kornkante zwischen den Phasen A und B. Zwischen gleichen Phasen stellen sich 120º-Tripelpunkte ein. |
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