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dynamischer E-Modul, Elastizitätsmodul, der bei dynamischen Prozessen angewendet wird, z.B. bei dynamischer Belastung des Baugrundes. Der dynamische E-Modul ist zwei- bis zehnfach grösser als der statische E-Modul. Weiterhin gilt: a) Je höher der Elastizitätsmodul, desto kleiner ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Elastizitätsmodul; b) Bleibende Verformungsanteile sind nur beim statischen Elastizitätsmodul berücksichtigt; c) Da der Bergwassergehalt nach Ort und Zeit unterschiedlich ist, gelten unterschiedliche Zusammenhänge: je höher der Wassergehalt, desto niedriger der statische, desto höher der dynamische Elastizitätsmodul; d) Beide E-Moduli sind spannungsabhängig; e) Dynamisch ermittelte Parameter sind frequenzabhängig.
Die Laufzeit der Wellen im Gebirge ist unter anderem eine Funktion des Elastizitätsmoduls. Dieser ist auf mehrere Arten bestimmbar: Zum einen nach dem Eigenfrequenzverfahren (Labor) und zum anderen nach dem Impuls-Laufzeitverfahren (in situ). Die Anregung der Wellen erfolgt beim Impuls-Laufzeitverfahren durch Sprengtechnik (50-300 Hz) oder durch Ultraschall (30-70 kHz). |
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