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Verfahren zur Auswertung von Geometriedaten in einem raumbezogenen Informationssystem (Geoinformationssystem). Die grundlegenden Funktionen hierzu sind das Zählen von Geoobjekten aufgrund geometrischer Eigenschaften, das Berechnen geometrischer Grössen aus Koordinaten (Kartometrie) und die Ableitung neuer Objekte durch Verschneidung oder Zonenbildung. Das Zählen erfolgt durch Überprüfung topologischer Bedingungen (topologische Analyse), wie dem Enthaltensein, der Berührung, der Identität oder der Parallelität. Zu den geometrischen Grössen zählen z.B. Längen- und Flächengrössen oder Entfernungen. Eine Zone (auch Puffer) entspricht einem Objekt, das die Fläche innerhalb einer Distanz um ein Ausgangsobjekt umschliesst. Je nach Dimension des Ausgangsobjektes können Punkt-, Linien- und Flächenzonen unterschieden werden. Bei einer Verschneidung werden alle Schnittflächen gebildet, die sich aufgrund von Überlagerungen zwischen Objekten ergeben. Neben diesen Grundfunktionen bieten viele Systeme weiterreichende Analysemöglichkeiten, die Sachdaten und Geometriedaten zusammen auszuwerten. Dazu zählen Modellberechnungen (Ausbreitung, Erreichbarkeit usw.), Simulationen und Verfahren der 3D-Analyse. |
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