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hydrogeologische Erkundung |
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Erkundung des Grundwassers mit dem Ziel, im Abstrom eines Gefahren- bzw. Schadensherdes die Beeinträchtigung eines Grundwasservorkommens zu erfassen. Dies erfordert Kenntnisse der Grundwasserströme und des Schadstofftransports. Folgende Grundlagen fliessen in das Arbeitsmodell ein: a) Schichtaufbau, Schichtlagerung, Tektonik; b) Charakteristik der ungesättigten Zone; c) homogene/heterogene Grundwasserleiter; d) Gliederung in Grundwasserstockwerke (Lage der stockwerkstrennenden Schichten, schwebende Grundwasserstockwerke); e) Flurabstand der freien Grundwasseroberfläche bzw. Grundwasserdruckfläche unter Berücksichtigung jahreszeitlicher Schwankungen; f) Geometrie der Grundwassersohle (insbesondere bei Kiesrinnen) und der randlichen Begrenzung des Grundwasserleiters; g) Vorflutverhältnisse, Infiltration/Exfiltration; h) hydraulische Verbindungen mit benachbarten Grundwasserleitern; i) Grundwasserneubildung; j) Grundwasserfliessrichtung und Abstandsgeschwindigkeit mit Berücksichtigung wasserstandsabhängiger Variationen; k) Transmissivität, Durchlässigkeitsbeiwert, durchflusswirksamer Hohlraumanteil, Speicherkoeffizient, Dispersivität; l) geogene Grundwasserbeschaffenheit, anthropogene Schadstoffbelastung des Grundwassers. |
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