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Bildung von Brekzien in Zusammenhang mit der Zirkulation von heissen wässrigen Lösungen (hydrothermale Lösungen), besonders häufig und wichtig bei der Entstehung von hydrothermalen Lagerstätten, wobei durch den Vorgang der Brekzienbildung (Zerreissen von Nebengestein oder schon älterer hydrothermaler Abscheidungen) Hohlräume geschaffen werden, in denen erneut Mineralien abgeschieden werden können. Riss- und Bruchbildung treten bevorzugt in Förderkanälen (Schlot) auf, dabei vorwiegend explosiv (Abbau eines Gasüberdruckes) bei der Intrusion magmatischer Schmelzen, Entgasung hochliegender Magmakammern, Explosion von Formations- und Porenwasser durch magmatische Aufheizung (phreatische Explosionen), phreatomagmatischen Explosionen, aber auch implosiv durch den Abbau von Porendruckgradienten durch Hohlraumbildung als Folge von Bewegungen an Störungsflächen (Dilatations- und Implosionsbrekzien). |
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