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Teil der Human-Biometeorologie, der sich mit den Reaktionen im menschlichen Organismus befasst, die durch natürliche und anthropogene Luftbeimengungen ausgelöst werden. Dabei werden feste, flüssige und gasförmige Komponenten betrachtet, die gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen im Freien und in geschlossenen Räumen haben. Die Immissionen hängen von Art und Umfang der Emissionen sowie den atmosphärischen Ausbreitungsbedingungen ab. Für die Wirkungen der Immissionen ist die Einwirkungsdauer und die Konzentration entscheidend (Dosis-Wirkung-Beziehung). Insbesondere kann durch die komplexen Wechselwirkungen zwischen gleichzeitig vorhandenen, verschiedenen Schadstoffkomponenten, dem Klima und dem physischen und psychischem Zustand des einzelnen Menschen die Wirkung verstärkt oder auch abgeschwächt werden. |
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