| |
Radius von Atomen in metallischen Strukturen. Diese lassen sich direkt aus den Elementstrukturen der Metalle herleiten, indem man die Abstände nächster Nachbarn halbiert. Metallische Radien wurden schon von V.M. Goldschmidt (1928) ermittelt und später von F. Laves (1937) ergänzt. Sie ändern sich mit der Koordinationszahl: r[12]:r[8]:r[6]:r[4] =1:0,97:0,96:0,88. Meist wird der Radius für die Koordinationszahl 12 der dichtesten Kugelpackung angegeben. Metallradien sind grösser als die entsprechenden Ionenradien oder kovalenten Radien. |
|