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Minerale die durch ihre grosse Härte zu besonders hohem Verschleiss an Bohrwerkzeugen oder im Tunnelbau eingesetzten Schneidwerkzeugen führen. Als verschleissscharf gelten Minerale, wenn ihre Mohssche Härte über 5,5 liegt, was etwa der Härte von Stahl entspricht (Mohssche Härteskala). Wichtige verschleissscharfe Minerale sind u.a. Quarz, unverwitterte Feldspäte, Pyroxene, Hornblenden, Granat und Pyrit. Von besonderer Wichtigkeit für den Werkzeugverschleiss ist meist der Quarzanteil. Neben dem Anteil an verschleissscharfen Mineralen wirken sich aber auch die Mineralkorngrösse und die Zugfestigkeit des Gesteins auf den Verschleiss aus. Durch Ermittlung des Massenverlustes von Stahlstiften, die in Kreisbahnen von insgesamt 10 m Länge über eine Gesteinsprobe gezogen werden, lässt sich der Verschleissbeiwert F [mg/m] ermitteln. |
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