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virtueller geomagnetischer Pol |
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VPG, die Lage des virtuellen geomagnetischen Nord- oder
Südpols (östliche Länge λ‘ in ºE, geographische Breite φ‘ in ºN) wird aus den geographischen
Koordinaten eines Beobachtungspunktes S und der dort gemessenen oder aus der Remanenz der
Gesteine abgeleiteten Deklination D und Inklination I unter Verwendung der Formel für einen Dipol berechnet (Abb.). Der erste Schritt ist die Bestimmung der Co-Breite p. Dies ist die Winkeldifferenz
auf einem Grosskreis zwischen dem Beobachtungsort und dem virtuellen geomagnetischen Pol.
Hierzu benötigt man nur die Inklination I. Es gilt: tan p=2/tanI. Die geographische Breite φ‘ eines zu
einem Wertepaar Deklination D und Inklination I und den geographischen Koordinaten λ und φ gehörenden virtuellen geomagnetischen Pols erhält man durch die Beziehung:
sinφ‘=sinφcosp+cosφsinpcosD
mit -90º ≤φ‘ ≤ +90º. Die geographische Länge λ‘ des virtuellen geomagnetischen Pols ergibt sich zu:
sin(λ‘-λ)=sinpsinD/cosφ‘=sinβ.
Für die Bedingung:
sinφsinφ‘ ≤ cosp ist λ‘=λ+β,
und für:
sinφsinφ‘ > cosp ist λ‘=λ+180º-β. Dabei sind: -90º ≤β≤ +90º und 0º ≤λ‘ ≤ 360º. Bei einer räumlichen und zeitlichen Mittelung über zahlreiche virtuelle geomagnetische Pole ergibt sich der paläomagnetische Pol. Dabei werden die Nichtdipolanteile und die Säkularvariation herausgemittelt.
virtueller geomagnetischer Pol: Definition der Parameter für die Berechnung von Länge λ‘ und Breite φ‘ des virtuellen magnetischen Pols VGP am Probenort S (Länge λ, Breite φ) aus der Deklination D und Inklination I der charakteristischen Remanenz ChRM. |
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