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Aptychenkalk |
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in Oberjura und Unterkreide des alpinen Raumes weit verbreitete Chertknollen und -lagen führende, oft helle, dünn- und ebenbankige Mikrite und Biomikrite mit pelagischen Mikro- und Nannofossilien (pelagische Foraminiferen, Calpionellen, Coccolithoporida, Radiolarien, Globochaeten, u.a.) sowie mit Kieselschwamm-Nadeln und calcitischen Aptychen (Kieferelemente von Ammoniten). Weil die aragonitischen Ammoniten-Gehäuse und andere Aragonitschaler charakteristischerweise fehlen, wird eine Ablagerung in mehreren hundert bis mehreren tausend Meter unterhalb der ACD (Carbonat-Kompensationstiefe) angenommen. Maiolica und Biancone sind creme-farbene bis weisse Faziesäquivalente in den Südalpen und im Apennin, die mehrere hundert Meter mächtige Abfolgen bilden. In Profilen des Tethysraumes folgen die Aptychenkalke i.d.R. im Hangenden von Cephalopodenkalken (z.B. des Ammonitico rosso) und zeigen damit eine weitere Vertiefung des Ablagerungsraumes im Zuge der Tethysöffnung an. |
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