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Fällung, nimmt die Konzentration eines Ions in einer Lösung zu, kommt es erst bei Überschreitung des Löslichkeitsproduktes zur Bildung bzw. Ausfällung einer festen Phase. Eine Ausfällung von gelösten Stoffen aus wässrigen Lösungen ist zu erwarten bei Änderungen von: Temperatur, Druck, Konzentration, Redoxpotential und pH-Wert. Schliesslich können die Aktivitäten von Mikroorganismen einen erheblichen Beitrag zur Ausfällung leisten. Die in Böden häufig vorkommenden Elemente Al, Fe, Si, Mn, Ca und Mg sind meist an Ausfällungsvorgängen beteiligt. Diese bestimmen weitgehend die Löslichkeit dieser Elemente. Beispiele für Ausfällungsprozesse in Böden sind: Bildung von Calciumcarbonaten in Parabraunerden, Chernozems und in Alkaliböden arider bis semiarider Regionen und die Ausfällung von Fe-, Mn- und Al-Oxiden bei der Podsolierung, in Lateriten sowie Pseudogleyen. |
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