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1) Frass von herbivoren Tieren an Pflanzenwuchs, 2) i.e.S. die Beweidung von Graslandschaften durch Huftiere. Durch die Frassselektion von spezifischen Pflanzenarten und die Lägerung des Weideviehs, mit der Folge hoher Nährstoffkonzentration durch Fäkalien, verschiebt sich die Artenzusammensetzung des Ökosystems (Pflanzenarten, Bodenfauna), sog. Weideunkräuter erreichen Dominanz. In Ökosystemen, wo Wald die Klimaxgesellschaft (Klimax) darstellt, kann das Aufkommen des Waldes durch Beweidung be- oder verhindert werden. Natürlicherweise geschieht dies z.B. durch Elefanten in der Savanne; anthropogen verursacht wird es z.B. durch die Waldweide. |
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