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alle für die Schiffahrt verwendeten Binnengewässer, wie Flüsse und Seen. Sind die Binnenwasserstrassen künstlich angelegt, so werden sie als Kanäle bezeichnet. Da natürliche und künstliche Binnenwasserstrassen häufig morphologischen Veränderungen unterworfen sind, muss die Schiffahrtsrinne ständig auf ihre Wassertiefe hin überprüft werden, um Schiffahrt zu ermöglichen oder nicht zu gefährden. Flussbauliche Massnahmen wie z.B. Ausbaggerungen begleiten solche Beobachtungen. An den Ausbau und die Unterhaltung von Binnenwasserstrassen werden heute hohe, umweltbezogene Anforderungen gestellt. In der BRD betreut die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes mit den Wasser- und Schiffahrtsdirektionen und Ämtern, zusammen mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz und der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe die Binnenwasserstrassen als die Bundesregierung beratenden Forschungsinstitute. Wegen der Zuständigkeit des Bundes werden sie auch Bundeswasserstrassen genannt. |
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