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eine Methode der zeitlichen Einordnung und der überregionalen Korrelation von Gesteinsschichten mittels im Gestein nachweisbarer Ereignisse (engl. event) oder Katastrophen. Biologische Ereignisse können sein: bedeutende Faunenwechsel, Faunenschnitte, Aussterbeereignisse, Massensterben und Massenaussterben etc. Abiologische Ereignisse können z.B. weithin korrelierbare Vulkanoklastika einer Eruption, Iridium-Anomalien durch Meteoriteneinschläge o.ä. sein. Biologische Ereignisse gehen oft einher mit deutlichen lithologischen Wechseln. Cuvier benutzte dominante biologische und lithologische Wechsel, um seine Katastrophentheorie zu etablieren. Bereits die Geologen des 19. Jh. unterschieden zwischen grösseren und kleineren Einheiten (heute System, Serie und Stufe genannt), je nach Bedeutsamkeit des Faunenwechsels. |
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