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Drift, zeitliche Änderung der Ablesung eines Relativgravimeters, meist ein Federgravimeter, ohne Änderung der Schwere, verursacht durch kriechende Längenänderung der Feder, hauptsächlich abhängig vom Material und von der dynamischen Belastung (Stösse) etc; wurde früher bei geringeren Genauigkeitsanforderungen nicht immer von der Gezeitenwirkung unterschieden und gemeinsam mit dieser reduziert. Die Bestimmung des Ganges erfolgte durch je nach Anforderung und Gravimetertyp unterschiedlich häufige Messung auf einem Punkt bekannter Schwere. Die Reduktion des Ganges sollte vorab oder besser in einem umfassenden Ausgleichungsmodell durch (über Stunden) lineare Regression erfolgen. |
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