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waldfreie Landschaft der unteren Höhenstufen, die von einer mehr oder weniger lockeren Zwergstrauchformation (Heide) geprägt ist. Auf Silicatfelsen, kalkarmen Böden, aber auch im schmalen, waldfreien Saum längs der Küsten befinden sich die natürlichen Heidelandschaften, deren Charakterpflanze das Heidekraut (Calluna vulgaris) ist. Die meisten Heidelandschaften sind jedoch anthropogenen Ursprungs und dadurch entstanden, dass der ursprüngliche Wald durch Beweidung vernichtet wurde, aber auch durch Brand und durch regelmässiges Entfernen des Heidekrauts samt Rohhumusschicht als Plaggen für Brennstoff, Streu und zur Düngung, was eine Verarmung der Böden zur Folge hat. Solche Heiden z.B. die Lüneburger Heide, waren noch vor Jahrzehnten sehr ausgedehnt, heute ist der grösste Teil wieder bewaldet oder die Heide wurde in Ackerland umgewandelt. Reste versucht man in besonderen Heideschutzgebieten mittels Schafbeweidung zu erhalten. MSch |
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