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Chalkopyrit [von griech. chalko=Kupfer und pyr=Feuer], Geelkies, Gelbkupfererz,
Homichlin, Nierenkies, Torwanit, Mineral mit der chemischen Formel CuFeS2 und tetragonal-skalenoedrischer Kristallform; Farbe: messinggelb mit grünlichem Stich und oft mit dunkelgelber, schwarzer oder bunter Anlauffarbe; Metallglanz; undurchsichtig; Strich: grünlich-schwarz; Härte nach Mohs: 3,5-4; Dichte: 4-4,1 g/cm3; Spaltbarkeit: deutlich nach (201); Aggregate: derb, körnig, dicht, eingesprengt, seltener traubig bis kleinnierig; Kristalle meist klein, disphenoedrisch; vor dem Lötrohr wird Kupferkies rissig; in HNO3 allmählich unter Schwefelausfall zersetzbar; Begleiter: Pyrit, Pyrrhotin, Sphalerit, Galenit, Quarz, Siderit, Dolomit, Fluorit; Vorkommen: in Eruptivgesteinen und hydrothermal; Fundorte: Rammelsberg bei Goslar (Harz), Siegerland, im Mansfelder Kupferschiefer und bei Freiberg (Sachsen), Röros, Lökken und Sulitelma (Norwegen), Falun (Schweden), Bingham (Utah, USA), Ellenville (New York, USA) und French Creek (Pennsylvania, USA), Chuquicamata (Chile), Arakawe (Japan). |
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