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Cu-CuSO4-Sonde, nicht polarisierbare Sonde zur Messung des Spannungsabfalls im Erdboden, die in den geoelektrischen Verfahren und Eigenpotential-Verfahren sowie der Audiomagnetotellurik eingesetzt wird. Dabei taucht ein Kupferstab in eine CuSO4-Lösung ein, der Kontakt zum Erdboden wird über eine Membran hergestellt (Abb.). Nicht polarisierbare Sonden haben gegenüber Metallspiessen den Vorteil eines geringen Eigenpotentials (Grössenordnung einige mV) und einer höheren zeitlichen Stabilität (Rauscharmut). Für langperiodische magnetotellurische Messungen verwendet man meist andere Metall-Salz-Kombinationen, z.B. Silber-Silberchlorid (Ag-AgCl).
Kupfer-Kupfersulfat-Sonde: schematischer Schnitt durch eine Kupfer-Kupfersulfat-Sonde. |
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