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Markasit |
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[von arabisch=Feuerstein], Binarit, Binarkies, Blätterkies, Graueisenkies, Hydro-Pyrit,
Poliopyrit, Strahlkies, Wasserkies, Weicheisenkies, Zellkies, Mineral mit der chemischen Formel FeS2 und rhombisch-dipyramidaler Kristallform; Farbe: lichtmessinggelb, ins Gelbe oder Grünliche; Metallglanz; undurchsichtig; Strich: schwarz (ins Grünliche); Härte nach Mohs: 6-6,-5 (spröd); Dichte: 4,8-4,9 g/cm3; Spaltbarkeit: undeutlich nach (110); Bruch: uneben; Aggregate: hahnenkammartig (Hahnenkämme), grobstrahlig bis feinfaserig, radialstrahlig, nierig, knollig, kugelig, stalaktitisch, lagenförmig, Zwillinge werden nach ihrem Aussehen als Kammkies und Speerkies, grobstrahlige bis feinfaserige Aggregate als Strahlkies und völlig dichte Massen als Leberkies bezeichnet; vor dem Lötrohr wird er rissig und schmilzt zu magnetischen Kügelchen; in Salpetersäure schwer, in Salzsäure besser löslich; Begleiter: Pyrit, Galenit, Sphalerit, Fahlerze, Quarz, Calcit, Limonit; Vorkommen: in saurem Milieu in Sedimenten, wo Ablagerung oder Diagenese unter reduzierenden Bedingungen erfolgte, ferner in marinen Ablagerungen von Tongesteinen und in kohligen Sedimenten, in Sedimentgesteinen (z.B. in Tonsteinen, Mergeln und Kalken), als Ausscheidungen auf Stein- und Braunkohlen ("Kohlenpyrit"), hydrothermal in vulkanogenen Sulfiderz-Lagerstätten, in Pb-Zn-Lagerstätten in Carbonatgesteinen (z.B. Missouri und Oklahoma, USA) und in Schwarzen Rauchern (black smoker); Fundorte: Clausthal-Zellerfeld (Harz), Wiesloch (Baden), bei Aachen (Nordrhein-Westfalen), Komorany (Kommern bei Brüx) in Böhmen, Gorny Slask und Kuri Kamenskoe (Russland), ansonsten weltweit. |
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