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von Bathurst 1966 geprägter Begriff für den Prozess der allmählichen Umwandlung von Carbonatkörnern in Mikrit. Besonders im Gezeitenbereich können Bioklasten und andere carbonatische Komponenten allseitig von Mikroorganismen angebohrt werden. Die dabei entstehenden winzigen Hohlräume werden nach dem Zerfall der Organismen mit Mikrit verfüllt. Bei längerer Dauer dieses Prozesses entsteht eine aus Aragonit oder Mg-Calcit bestehende mikritische Ersatzstruktur, die bezüglich der Carbonatkomponenten von aussen nach innen fortschreitend orientiert ist (Mikritrinden, Rindenkörner). Die Grenze zwischen den angebohrten Bioklasten und den Mikritrinden ist i.a. unscharf. Eine totale Mikritisierung führt zur Auflockerung, Rundung und Zerstörung der Carbonatkörner. |
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