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[von griech. monázo=einzeln sein, wegen des seltenen Vorkommens], Edwardsit, Eremit,
Monazitoid, Phosphocerit, Urdit, Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel (Ce,La,Nd,Th)[PO4] und monoklin-prismatischer Kristallform; Farbe: hellgelb bis dunkelbraun, rotbraun, aber auch gelb, rot; starker Harzglanz bzw. fettiger Diamantglanz; durchscheinend; Strich: grauweiss; Härte nach Mohs: 5-5,5; Dichte: 4,8-5,5 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (001); weniger vollkommen nach (100); Bruch: muschelig; Aggregate: Kristalle ein- und aufgewachsen oder lose; zuweilen grössere Massen, Gerölle, abgerollte Körner; vor dem Lötrohr fast unschmelzbar, pulverig färbt es die Flamme grün; in Salzsäure nur schwer löslich; im UV grün fluorezierend; vielfach radioaktiv; Begleiter: Ilmenit, Cassiterit, Zirkon, Rutil, Sanidin, Xenotim, Sillimanit, Thorit; Vorkommen: in fast allen sauren magmatischen Gesteinen und ihren Pegmatiten, manchmal auch in Kontaktlagerstätten und hochhydrothermalen Gängen; Fundorte: Laacher See (Eifel), Antsirabé, Ambatofotsikely und Ankasoba (Madagaskar, Afrika), Travancore (Indien), Westküste von Sri Lanka.
Monazit: Monazitkristall. |
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