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neben der Fluoreszenz eine Erscheinungsform der Lumineszenz, d.h. der Lichtemission nach Energiezufuhr. Das an manchen Mineralen auftretende Nachleuchten wurde bereits von Aristoteles an Holzschwamm und Schuppen von Fichten und von Galilei an sonnenbestrahltem Schwerspat von Bologna (Bologneser Spat) beobachtet. Verstärkt wird die Leuchtkraft nach Glühen mit organischen Substanzen, wobei der eigentliche Leuchtstoff das dabei entstehende Bariumsulfid ist. Der mit UV-Licht bestrahlte blaue Hope-Diamant zeigt im Dunkeln ein Nachleuchten wie glühende Kohle. Vor allem bei manchen Calciten, Aragoniten, Strontianiten, Fluoriten und bei Fasergips kennt man das Nachleuchten nach Einwirken sichtbaren Lichtes. |
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