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in der Landschaftsökologie die Bezeichnung für die kreislaufförmige Stoffbewegungen in den Landschaftsökosystemen, die den Stoffhaushalt ausmachen und durch Auf-und Abbauprozesse gekennzeichnet sind. Quantitativ darstellen lassen sich solche Stoffflüsse als Stoffbilanzen. Angetrieben wird der Stoffkreislauf durch die Sonnenstrahlung, die in Form eines Energiedurchflusses wirkt. Je nach Betrachtungsperspektive kann der Stoffkreislauf sich überwiegend im Boden (Nährstoffkreislauf) oder mehr in der Atmosphäre (z.B. Kohlendioxidkreislauf) abspielen. In den Stoffkreislauf sind dabei auch alle anderen Teilsysteme des Landschaftsökosystems mit einbezogen (Atmosphäre, Lithosphäre, Pedosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre). Ursprünglich standen bei Untersuchungen des Stoffkreislaufes vor allem einzelne Pflanzennährelemente (Nährelemente) im Vordergrund. Heute wird durch das Einbringen von Schadstoffen der Stoffkreislauf zunehmend von anthropogenen Eingriffen beeinflusst (Global Change). Der Mensch wird damit zunehmend zum hauptsächlichen Regler vieler Stoffkreisläufe. |
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