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Prinzip der Überlagerung, das es ermöglicht, die resultierende Absenkung bzw. Aufspiegelung des Grundwasserstandes an einem gegebenen Ort als Summe einzelner Absenkungs- bzw. Aufspiegelungsbeträge zu betrachten, die durch mehrere Pump- bzw. Infiltrationsmassnahmen erzeugt werden. Das Superpositionsprinzip kann z.B. zur Berechnung der Absenkung des Grundwasserstandes in einer Messstelle, die zwischen zwei Entnahmebrunnen liegt, herangezogen werden (Abb.). Die Auswertung von Wiederanstiegsversuchen (Wiederanstiegsmethode nach Theis und Jacob) und Pumpversuchen mit Grenzbedingungen beruhen ebenfalls auf dem Prinzip der Überlagerung.
Superpositionsprinzip: Ermittlung des Grundwasserstandes in einer Grundwassermessstelle zwischen zwei Entnahmebrunnen (GW=Grundwasser, Q=Förderrate). |
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