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Superparamagnetismus
Übergangsform vom
Ferromagnetismus
bzw.
Ferrimagnetismus
zum
Paramagnetismus
. Sie tritt bei sehr kleinen Teilchen ( < 10nm) auf, in denen einerseits eine
spontane Magnetisierung
M
S
existiert, auf der anderen Seite aber wegen der kleinen Teilchenvolumina die
Relaxationszeit
en τ der Magnetisierungsprozesse klein sind gegen die typische Zeitdauer eines Experiments (τ< 10
-3
bis 1 s). Ein Material mit superparamagnetischen Teilchen verhält sich wie ein Paramagnetikum mit einer sehr grossen
Suszeptibilität
χ. Die Magnetisierungskurve M(H) superparamagnetischer Teilchen ist völlig reversibel, zeigt keine
Hysterese
und damit auch weder eine
Koerzitivfeldstärke
H
C
noch eine
remanente Magnetisierung
M
R
. Erst wenn bei
Abkühlung
einer
Probe
mit superparamagnetischen Teilchen die
Blockungstemperatur
T
B
unterschritten wird, treten die für den Ferro- und
Ferrimagnetismus
typischen Eigenschaften wie z.B.
Hysterese
,
Koerzitivfeldstärke
und
remanente Magnetisierung
auf.
Ferrofluid
e enthalten solche superparamagnetischen Teilchen in einer
Suspension
.
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