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1) Verbrachung, in Weidegebieten gemässigter Breiten mit einem Wald-Klimax (Klimax): Es ist die auftretende Verschiebung von Grasanteilen zugunsten von Strauch- und Baumanteilen als Folge aufgegebener Beweidung. Dies führt insbesondere auf Magerweiden zu einer deutlichen Abnahme der pflanzlichen Artenvielfalt, wohingegen beispielsweise Schmetterlinge von der Verbuschung profitieren. Wald als das Endstadium der Sukzession wird meist innerhalb von wenigen Jahren bis Jahrzehnten erreicht.
2) Durch übermässige Beweidung von Gräsern in Savannen und Steppen auftretende Verschiebung von Gras- zu Strauch- und Baumanteilen. Mit dem Wegfallen der Gräser in der Konkurrenz um Wasser steht dieses vermehrt den Sträuchern und Bäumen zur Verfügung, die sich dadurch stark entwickeln können. Als Endstadium stellt sich eine Dornstrauchsavanne ein, welche aber nur noch von Schafen und Ziegen, nicht mehr aber von Rindern genutzt werden kann. |
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