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Processing, Folge von Manipulationen oder Modifikationen von digitalen seismischen Daten zur Verbesserung der Datenqualität und zur Analyse. Im engeren Sinne wird unter seismischer Datenbearbeitung die digitale Bearbeitung reflexionsseismischer Daten verstanden. Als Endprodukt wird ein getreues Abbild der geologischen Strukturen des Untergrunds (Position und Laufzeit der Reflexionen) angestrebt, in dem die Änderungen der lithologischen Eigenschaften der Formationen durch Änderungen der Signalformen erkennbar und - möglicherweise - quantifizierbar sind. Zu den Prozessen der seismischen Datenbearbeitung gehören allgemeine Verfahren der Signalanalyse (z.B. Filter, Dekonvolution) und spezielle seismische Verfahren (z.B. dip-moveout-processing, muting, Stapelung, Migration seismischer Daten). |
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