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Erzverwachsung |
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die Erze der meisten Lagerstätten sind nicht monomineralisch, sondern kleinmassstäbliche Verwachsungen von unterschiedlichen Erzmineralen. Die Erzverwachsungen haben unterschiedlichste Formen, Gefüge und Bildungsmechanismen, wie z. B. Zonarbau, Zwillinge, Entmischung, Aufwachsung, Verdrängung oder Bildung später Gängchen etc. (Abb.). Erzverwachsungen spielen für die Lösung genetischer Fragen, vor allem aber bei der Aufbereitung von Erzen eine grosse Rolle. Dort bedeutet jede unnötige Vermahlung vermeidbare Kosten, jedes unzureichende Mahlen aber schlechte Trennung der einzelnen Mineralkomponenten.
Erzverwachsung: verschiedene Typen: 1a) einfache Verwachsung mit geradlinigen oder schwachgebogen Grenzen; 1b) gefleckte, punktförmige oder amöbenartige Verwachsung; 1c) graphischer, myrmekitischer oder eutektischer Typ, z.B. Bornit und Kupferglanz; 1d) emulsionsartiger oder tropfenförmiger Typ, z.B. Kupferkies in Zinkblende; 2a) Typ der umhüllungsartigen oder ring-/atollförmigen Ver- und Umwachsungen, z.B. Kupferglanz um Pyrit; 2b) konzentrischer Sphärolith- oder Mehrfachschalentyp, z.B. viele Mn- und Fe-Oxide; 3a) gangartiger, schnurförmiger oder lagenweiser Typ, z.B. jüngere Gängchen von Gold in Pyrit; 3b) lamellenartig und lagenförmig in oft vielfacher Wiederholung, z.B. Pentlandit in Magnetkies; 3c) Netz- oder Maschenwerk, z.B. Ilmenit in Magnetit. |
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