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Schrumpfgrenze |
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wS, derjenige Wassergehalt eines Bodens, unterhalb dessen eine ungestörte Bodenprobe nach dem Trocknen an der Luft und bei 105ºC im Ofen keine weitere Volumenverminderung erfährt. Dies ist der Übergang von der halbfesten zur harten Konsistenz (Plastizitätsgrenzen). Der Eintritt des Zustandes ist an der Farbe zu erkennen: Die Bodenprobe wird deutlich heller. Die Bestimmung der Schrumpfgrenze ist einer der Versuche, die zur Bestimmung der Konsistenzgrenzen eines Bodens nötig sind, sie wird nach DIN 18122, T2 durchgeführt. Die Schrumpfgrenze kann aus folgender Beziehung rechnerisch ermittelt werden: wS=wL-1,25·IP
mit wS=Schrumpfgrenze, wL=Fliessgrenze und IP=Plastizitätszahl. Das Schrumpfmass ist anisotrop. Normal zur Schichtung ist die Schrumpfung meist um ein vielfaches grösser, als parallel zur Schichtung. Die Ursache der Schrumpfung liegt bei den Kolloiden des Rohtons, die bei Wasseraufnahme quellen und bei Wasserabgabe schrumpfen. Zahlenmässig wird die Volumenänderung durch das Schrumpfmass Vs in % ausgedrückt: Das Schrumpfmass ist ein Anhaltswert und dient zur Beurteilung des Bodens als Baugrund: <5%=gut, 5-10%=mittel, >10%=schlecht, >15%=sehr schlecht.
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