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hydrologische Daten |
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Informationen, welche der Hydrologe aus Messungen, Berechnungen und verschiedenen Beobachtungen von den für die Hydrologie relevanten Variablen oder Parametern gewinnt. Diese Informationen lassen sich in hydrologische und meteorologische Daten, physiographische Parameter und Prozessparameter unterteilen. Zu den hydrologischen Daten gehören Wasserstand, die über die Durchflusskurve und die Wasserstände berechneten Durchflüsse, Abflusshöhe, Abflussspende, Evaporation, Transpiration, Interzeption, Bodenfeuchte, Fliesszeiten, Seewasserstände, Grundwasserstände, Niederschlagsintensitäten, Gebietsniederschläge, Feststofftransport, Lösungsgehalt und biologische Verhältnisse. Die meteorologischen Daten werden v.a. für die Berechnung der Verdunstung und für die Hochwasservorhersage verwendet. Neben den Niederschlägen sind hier lang- und kurzwellige Strahlung, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Dampfdruck, Bewölkung, Sonnenscheindauer und Wind zu nennen. Da diese Daten sich ständig ändern, werden sie auch als Variablen bezeichnet. Ihre zeitliche graphische Darstellung ergeben Intensitäten oder Ganglinien. Die physiographischen Parameter kennzeichnen das Einzugsgebiet. Zu ihnen gehören Oberflächenform, Landnutzung, morphologische Kennwerte, Gewässernetz, aber auch z.B. die Besiedlung. Die dritte Datengruppe der Prozessparameter befasst sich mit Bewegung und Verteilung des Wassers auf den Landflächen. Zu ihnen zählen z.B. Parameter der Abflusskonzentration, Schneeschmelze, Retention, Infiltration und Perkolation, Erosion und Zwischenabfluss. Die Prozessparameter steuern die Wasserflüsse und werden vielfach als Höhe einer Wasserschicht pro Zeiteinheit, z.B. mm/h angegeben.
KHo |
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