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allgemeine Bezeichnung für den Einfluss des Geländes auf meteorologische Erscheinungen. Die Auswirkungen sind auf allen Skalen wirksam und reichen von Modifikationen der planetaren Wellen über die Leezyklogenese bis hin zu lokalen Kaltluftabflüssen. Strömt die Luft über ein Gebirge, so führt die mit einer Hebung verbundene Abkühlung zu Kondensation und Wolkenbildung. Bei labiler Temperaturschichtung entwickeln sich auf der Luvseite des Gebirges Cumulus- oder auch Cumulonimbuswolken mit starken Niederschlägen. In den Sommermonaten kann es durch diese erzwungene Hebung feuchter und warmer Luftmassen auch häufig zu orographischen Gewittern kommen. Ist die Atmosphäre stabil geschichtet, so bilden sich Leewellen aus, die typischerweise anhand senkrecht zur Strömung verlaufender paralleler Wolkenbänder, bestehend aus Altocumulus lenticularis-Wolken (Wolkenklassifikation), zu erkennen sind. |
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