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Chiltonit, Jacksonit, Triphanspat, nach dem Finder Oberst Prehn benanntes Mineral mit der chemischen Formel Ca2Al[(OH)2|AlSi3O10] und rhombisch-pyramidaler Kristallform; Farbe: leuchtend, gelblich- bis grasgrün, seltener weiss, gelblich oder rötlich; Glas- bis Perlmutterglanz; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 6-6,5; Dichte: 2,80-2,95 g/cm3; Spaltbarkeit: deutlich nach (001); Bruch uneben; Aggregate: mosaikhaftes Durcheinanderwachsen (Parkettierung), strahlig-blätterig, subparallel orientiert, kugelige Bildungen; Kristalle meist hahnenkammartig aufgebläht (Abb.); vor dem Lötrohr aufblähend und schnell zu blasigem Glas schmelzend; in Salzsäure langsame Zersetzung; Vorkommen: auf Klüften, Gangtrümmern, Drusen und Blasenräumen namentlich basischer Magmatite und kristalliner Schiefer, seltener im Granit; Begleiter: Zeolithe, Axinit, Epidot, Calcit; Fundorte: Weinheim (Baden), Plauenscher Grund bei Dresden und Niederbobritzsch bei Freiberg (Sachsen), Arendal und Kragerö (Norwegen), Falun (Schweden), Landarenca-Val Calanca (Graubünden, Schweiz), West Paterson und Bergen Hill (New Jersey, USA) sowie Amherst Co. (Virginia, USA) und Doros (Südwest-Afrika).
Prehnit: Prehnitkristall. |
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